Mittwoch, 11. Januar 2012

Social Branding

von Victoria Homeier


Neues Jahr, neues Glück für den Versuch, Unternehmen und ihre Brands von der Bedeutung der ‚Socialnomics‘ (© Erik Qualman) zu überzeugen. Konsens herrscht mittlerweile darüber, dass sich durch Social Media die Denkweise der Konsumenten und dadurch der Markt verändert haben. Als Konsequenz lässt sich ableiten, dass sich auch Marken langfristig dem Wandel der Zeit nicht verwehren können.

Auch das etwas sperrige: ‚wir haben uns von einer One-To-Many Kommunikation hin zu einer Gesellschaft der Many-To-Many Kommunikation entwickelt‘ wirkt angesichts der stattfindenden Revolution real und verständlich.


Social Media Missverständnisse erster und zweiter Generation

Es hat also gedauert, aber mittlerweile ist die Auseinandersetzung mit dem Thema zu (fast) allen Unternehmungsführungen durchgedrungen. Kämpfte man als Agentur bis vor Kurzem noch mit, nennen wir es Social Media Missverständnissen der ersten Generation alias ‚Unsere Zielgruppe ist nicht in Social Media unterwegs‘; ‚Da sollte man sich lieber raushalten‘ und ‚Social Media wird meinem Unternehmen nur Schaden zufügen‘, zeigt sich heute eine Vielzahl an Anfragen all derer, die mit möglichst wenig Budget und Ressourcen dem Social Media Trend nachgeben (‚Wir brauchen dringend eine FB Seite, mehr Followers auf Twitter und einen Blog‘). Das Resultat ist jedoch selten ein tiefgehendes Verständnis für Social Media und seine ‚Spielregeln‘, sondern eher Social Media Missverständnisse der zweiten Generation alias ‚Das kann dann der Praktikant übernehmen‘ und ‚Social Media kostet nichts und läuft einfach nebenher mit‘.


Social Branding – Die Essenzen
 
Das ist der Punkt, an dem eigentlich der Begriff Social Brand zum Tragen kommen sollte. Betrachtet man den Begriff als einfache mathematische Formel, lässt er sich als Social Marketing + Social Organisation darstellen. Schön und gut, aber was benötigen Marken, um dem Anspruch einer Social Brand gerecht zu werden?

  • Perspektivenwechsel
    Konnte man vor der ‚Social Media Revolution‘ von einem Triumvirat von Markt, Marke und Produkt sprechen, muss man heute den Konsumenten als mindestens genauso bedeutendes Glied für den Erfolg miteinbeziehen.
     
  • Social als Teil der Organisation
    Organisationen sollten nicht geschlossen agieren – die Außenwelt, zum Unternehmen in Realtime verbunden durch das Sprachrohr Social Media, muss nicht nur mit Kommunikation alias Push bzw. Pull ‚versorgt‘ werden, sondern sollte im Idealfall aktiv miteinbezogen werden.
     
  • Relevanz für soziale Netzwerke
    Laut Millward Brown BrandZ Study 2011 haben Konsumenten, die das Internet aktiv nutzen und dort auch mit Marken in Kontakt kommen, engere Beziehungen zu ihren Marken. Die Strategie sollte also lauten: Mehrwert in den Vordergrund. Konsument in den Mittelpunkt – Marken müssen Geschichten erzählen können, die Menschen zum Gespräch anregen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Marke Burberry, die ihre Social-Strategie in einem Videoclip auf Youtube veröffentlichte:


Fazit

Laut aktueller Media Use Index 2011 Studie nutzen 51% aller Österreicher mindestens 2 bis 3 Stunden täglich das Internet. Akzeptiert man diese Tatsache und sieht ein, dass der Konsument von heute den Dialog mit Marken sucht, ja eigentlich fordert, wird einem klar, wie essentiell der Social Auftritt einer Marke ist.

Wichtig ist zu verstehen, dass sich Konsumenten unabhängig davon, ob das Unternehmen Social Media nutzt oder nicht, auf Social Media Plattformen über die Marke austauschen. Bietet man eine geeignete Plattform für diesen Austausch (z.B. auf Facebook oder Twitter) hat man nicht nur einen Überblick über die Kommunikation der Konsumenten über die Marke, sondern bekommt zusätzlich auch noch die Chance darauf zu reagieren – und das bei guter Betreuung und entsprechender Ressourcen sogar in Realtime.

Betrachtet man Social also als Teil der Marke (und das inkludiert Mitarbeiter, Kunden und Markenfreunde genauso wie Markenkritiker und eventuelle -gegner) und bindet entsprechende Maßnahmen in die strategische Markenführung und vor allem Ressourcenplanung ein, ergibt sich die Chance zur authentischen Realtime-Kommunikation, welche das Potenzial hat Image sowie Kundenbindung erheblich zu stärken.

Montag, 19. Dezember 2011

Die PR-Trends 2012

von Jasmin Medani


Das Jahresende naht flotten Schrittes, und die unausweichliche Frage steht im Raum: Welche Herausforderungen in PR und Kommunikation sind für das nächste Jahr zu erwarten - bei welchen Trends lohnt es sich aufzuspringen und dranzubleiben um einen Mehrwert für die Auftraggeber zu generieren?


Social Media, Instrumente-Mix und Storytelling
Digitale Kommunikationskanäle, die den Dialog mit den Konsumenten fördern, und die aktive Inszenierung von Marken pflastern 2012 den Weg zum PR-Erfolg: Laut dem aktuellen deutschen PR-Trendmonitor, einer Befragung von rund 2.570 Fach- und Führungskräften aus PR-Agenturen und Pressestellen, bleibt Social Media das unumstrittene Thema Nummer 1 - idealerweise als „Pressearbeit 2.0“ im Mix mit klassischen PR-Instrumenten verstanden und umgesetzt. Im PR-Fokus des kommenden Jahres werden laut Trendmonitor auch Storytelling, Mobile PR und Apps stehen.


Veränderungen in der Medienwelt
Die Ursachen für diese Entwicklungsrichtung liegen auf der Hand. Der zunehmend mobile Medienkonsum führt zu strukturellen Veränderungen, die Medienwelt dreht sich: Die britische Tageszeitung „The Guardian“ macht es vor und bezeichnet sich als „digitale Organisation“, obwohl der Löwenanteil am Umsatz nach wie vor mit Printprodukten erwirtschaftet wird. Die hauseigene Strategie lautet „Digital first“ und beinhaltet das Konzept des „sozialen Journalismus“ – Geschichten werden online, via Social Media, publiziert und dort durch neue Ereignisse und die Interaktion mit dem Leser fortgeführt. Die natürlichen zeitlichen und räumlichen Grenzen eines Printmediums werden gesprengt. Daraus ergibt sich eine zentrale Aufgabe für die PR, nämlich die online aktive Zielgruppe – Konsumenten und Meinungsführer - zu erreichen. Und für die interne PR bedeutet das mehr denn je: Jeder Mitarbeiter fungiert als Markenbotschafter.


Brand Journalism: Newswert rund um die Marke
Eine Herausforderung wird auch darin bestehen, wirklich interessante Geschichten über eine Marke zu erzählen. Zu diesem Zweck versuchen einige Unternehmen bereits, sich in die Gedankenwelt von Journalisten zu versetzen. „Brand Journalism“ bedeutet, den Journalisten als Mittelsmann aus dem Spiel zu nehmen, indem man selbst dessen Rolle einnimmt. Das Ergebnis sind Geschichten mit hohem Newswert – ein Weg den zum Beispiel Autohersteller Nissan mit einem eigenen interaktiven Newsroom realisiert hat, den ausschließlich ehemalige Journalisten mit spannenden News bestücken.


Kreativität im Online-Offline-Mix
Die richtige Mischung aus Online- und Offline-Aktivitäten darf jedenfalls nicht außer Acht gelassen werden – mit immensem budgetären Aufwand hat der diesjährige Gewinner des Cannes Lions Grand Prix in der Disziplin PR den Idealfall einer gelungen Markeninszenierung inklusive Storytelling gezeigt: Die Kampagne „Break-Up“ für die National Australia Bank steuerte gegen die Wahrnehmung der Australier, dass die vier größten Banken im Land zu Ungunsten der Konsumenten zusammenarbeiten. Der Auftritt startete zuerst auf Twitter und involvierte auch Promotion-Teams auf der Straße sowie 60 Paare, die am Valentinstag öffentlich ihre Trennung bekannt gaben.



Persönlicher Zugang zählt
Allen laufenden Entwicklungen zum Trotz zählt als höchstes Gut in der PR immer noch der persönliche Zugang zum Journalisten. Der Redakteur ist nach wie vor die wichtigste Ansprechperson für Unternehmensnews aller Art.

Im Übrigen finden 91 Prozent aller Agenturen ihre Auftraggeber über Empfehlungen – ein Faktum, das „back to the roots“ führt: Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Kontinuität sind als immerwährende Grundpfeiler erfolgreicher PR auch 2012 gefragt.




Montag, 12. Dezember 2011

Trend- & Issue-Monitoring in Social Media – den Themen auf der Spur

von Kristin Längle


Eine der Kernaufgaben strategischer Unternehmenskommunikation erfährt im Social Media Zeitalter eine Revolution in noch die da gewesenem Ausmaß: das Beobachten & Aufspüren relevanter Themen, also Issues, sowie Trends. Während es früher bedeutend schwieriger, zeitaufwändiger und kostenintensiver war Feedback der Zielgruppen zu Themen, Produkten, Marken oder Unternehmen einzufangen, eröffnet die Philosophie des ‚User generated content‘ ungeahnte Möglichkeiten, denn…

  • … alle haben eine Stimme
    Heutzutage kann jeder seine Meinung(en) kostenlos anderen zugänglich machen, denn Social Sites und Open-Source statt hoher Kosten für Domainnamen und Webspace lautet die Devise. Am Beispiel Blogs werden die Dimensionen der neuen ‚Kommunikationsfreiheit‘ erkennbar: So zählt Technorati, eine der größten Suchmaschinen für Weblogs, aktuell 1,3 Millionen englischsprachiger Blogs. Weltweit sind es laut Wikipedia bereits 200 Millionen – Tendenz steigend. Die in Blogs behandelten Themen reichen von Wirtschaft, Politik, Sport und Musik über Technologie, Mode und Gesundheit hin zu Reise, Bildung oder Kunst. So findet quasi jedes Unternehmen in Social Media thematisch passende Anknüpfungspunkte.

  • … Dialog statt Einbahnstraße ist angesagt
    Ein weiterer entscheidender Aspekt des neuen, demokratischen Publikationsprozesses in den neuen Medien ist der Dialog. Denn ein Posting, Blog- oder Forenbeitrag ist erst der Anfang – durch die Community und ihr gemeinsames Interesse am Austausch entsteht eine Diskussion, die es wiederum ermöglicht, wichtige Themen zu identifizieren oder kommende Trends abzulesen. „Märkte sind Gespräche. Unternehmen, die nicht realisieren, dass ihre Märkte jetzt von Mensch zu Mensch vernetzt sind […], verpassen ihre wichtigste Chance“, so auch das berühmte ‚Cluetrain Manifest‘, eine Sammlung der wichtigsten Thesen über das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter des Internets.

  • … der Kontrollverlust wird zur Chance
    Immer noch ist für viele Unternehmen ein Faktor entscheidend für ihre Zurückhaltung in punkto Social Media: die Eigendynamik. Während es früher nach der Informationsweitergabe der Unternehmen an ihre Konsumenten endete, der Folder zugestellt oder das Mail versandt war, hat nun jeder Konsument die Möglichkeit eines direkten Feedbacks – und nutzt dieses auch in vielen Fällen. So posten laut Socialnomics 34 % der Blogger ihre Meinungen zu Produkten und Marken. Selbst wenn diese öffentlich geäußerten Meinungen manches Mal zu heiklen Kommunikationssituationen führen können, eröffnet sich hier dennoch eine Riesenchance. Nicht nur jene, aus Krisen zu lernen und diese in Zukunft zu vermeiden, sondern vor allem die Möglichkeit eingetretene Pfade zu verlassen und neuen Input, neue Ideen und neue Ansätze zu erhalten, die man unternehmensintern nie generiert hätte.

Was bedeutet dies nun für Unternehmen und ihre Strategie im Trend- und Issue-Monitoring?
Zunächst: aufmerksam sein, beobachten und zuhören ganz nach dem Motto von ‚Socialnomics‘-Autor Erik Qualman „Listening first, selling second“. Der erste Schritt des Monitoring-Prozesses sollte darauf abzielen, sich in der stetig wachsenden Masse an usergenerierten Inhalten einen Überblick zu verschaffen und zu eruieren, wo sich die wichtigen Akteure austauschen. Auch die Erforschung der Communities ist entscheidend, denn im Vergleich zu zahlreichen Communities zu Makro-Themen wie Lifestyle oder Business gibt es mittlerweile eine ebenso große Flut an Nischen-Communities, die sich zu weniger verbreiteten, aber für viele Unternehmen umso wichtigeren Themen austauschen. So ist das Erschließen rentabler Nischenmärkte in Zeiten der zunehmenden Wettbewerbs-intensivierung für viele Unternehmen längst die erfolgversprechendste Strategie.

Im zweiten Schritt gilt es ein laufendes Monitoring zu installieren und zeitliche und personelle Ressourcen bereitzustellen. Die tägliche Beobachtung relevanter Suchbegriffe ist essentiell, beispielsweise über Google Alerts, RSS-Feeds oder Tools wie Tweet-Beep für Twitter. Hier kann man sich sogar stündlich relevante Tweets direkt in den Mail-Posteingang schicken lassen.

Um die gesammelten Informationen letztlich nutzbringend verwerten zu können, braucht es geeignete Strukturen und Prozesse. Diese müssen auf die Schnelllebigkeit des Social Web abgestimmt sein – denn ist ein interessantes Thema oder sogar möglicherweise ein neuer Trend identifiziert, gilt es rasch zu agieren und die weiteren Schritte zu planen.

Fazit: Der Erfolg im Trend- und Issue-Monitoring in Social Media führt über drei Faktoren: Zuhörerqualitäten, professionelle Tools für umfassendes ‚Echtzeit‘- Monitoring sowie ein gutes Gespür, um die entscheidenden Contents als solche zu erkennen und für den eigenen Unternehmenserfolg nutzbar zu machen. Oder im besten Fall daraus neue Trends einzuleiten – und so den Erfolg für sich zu verbuchen, wo andere noch hinterherhinken.

Nutzt auch Ihr Unternehmen bereits Social Media, um den Trends auf der Spur zu bleiben?


Mittwoch, 30. November 2011

Bewegtbild-Kommunikation auf Wachstumskurs

von Marco Karnthaler


Der Einsatz von bewegten Bildern im Internet kann mittlerweile nicht mehr als Trend bezeichnet werden. Die Kommunikation über Online-Videos zählt zu den fixen Bestandteilen sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. In der internen als auch externen Unternehmenskommunikation nimmt dieser Bereich eine nicht zu unterschätzende Funktion ein und wird in den kommenden Jahren noch stärker an Bedeutung gewinnen.

Warum ich jedem Unternehmen empfehlen kann auch über das Medium Video zu kommunizieren, werde ich Ihnen in diesem Blogbeitrag erklären.


Nutzung von Online-Videos

Online-Videos sind bekanntlich nicht nur auf geschäftlichen Websites zu finden, sondern vermehrt auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook, YouTube, Vimeo oder MyVideo. Mitglieder zeigen Videos auf ihren Profilseiten und verbreiten diese im Sinne eines Netzwerkes von Freund zu Freund – Viralität spielt eine große Rolle. Videos sind also nicht allein dazu da, um sie selbst anzusehen, sondern sie mit Freunden zu ‚teilen‘ und darüber zu reden. Nicht nur Soziale Netzwerke, sondern auch die Möglichkeit Videos auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets nutzen zu können, verstärkt die Entwicklung der Bewegtbildkommunikation.

Laut AIM (Austrian Internet Monitor) erreichte die Videoplattform YouTube im 1. Quartal 2011 eine Monatsreichweite von 59 Prozent (2010: 53 %) und zählt zu den meist genutzten Netzwerken in Österreich. Auch die kürzlich von YouTube veröffentlichten Zahlen zur Nutzung der Plattform verdeutlichen den Einfluss und das Potential von bewegten Bildern in der Online-Welt:

  • 2010 wurden über 13 Mio. Stunden Videomaterial hochgeladen, das sind 48 Stunden pro Minute bzw. fast 8 Jahre Content pro Tag.
  • Täglich werden mehr als drei Milliarden Videos aufgerufen.
  • Jede Woche werden Videos mit einer Länge von 240.000 Spielfilmen hochgeladen.
  • In einem Monat werden mehr Videos auf YouTube hochgeladen als von den drei großen amerikanischen Sendern in 60 Jahren erstellt wurden.
  • 800 Millionen einzelne Nutzer besuchen pro Monat die YouTube-Website.
  • Fast 17 Millionen Nutzer haben ihr YouTube-Konto mit mindestens einem sozialen Netzwerk verbunden, zum Beispiel Facebook, Twitter, orkut oder Google Buzz.

Der Visual Networking Index von Cisco prognostiziert sogar, dass im Jahr 2015 die Summe aller Formen von Videos (TV, Video on Demand, Internet und P2P) ca. 90 Prozent des globalen Datenverkehrs ausmachen werden.

Allein die Nutzungszahlen zeigen, welche Kraft in Online-Videos steckt. Doch welche Vorteile haben Online-Videos im Speziellen?


Information, Unterhaltung & Emotion

Videos eignen sich hervorragend, um kompakte Inhalte verständlich und in kurzer Zeit darzustellen. Bewegte Bilder vermitteln nicht nur Informationen, sondern erzeugen vor allem Emotionen, unterhalten und involvieren die Zielgruppe. Kein anderes Medium ist in der Lage besser zu emotionalisieren – ein Bild sagt gewöhnlich mehr als 1.000 Worte – für bewegte Bilder gilt dies noch mehr. Doch neben Emotionen schafft ein Video auch Vertrauen und Glaubwürdigkeit in Personen, Marken oder Unternehmen.


Aufmerksamkeit & Verweildauer

Videos sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an und erreichen mit ihrer multimedialen Ansprache eine höhere Aufmerksamkeit als bei Texten oder Bildern. Sie wecken das Interesse bei der Zielgruppe, führen im Idealfall zu einer höheren Verweildauer auf der gesamten Website und sind in der Lage die Zielgruppe förmlich an die Website zu binden. Welche Kraft in Online-Videos steckt zeigt dieses Video:




Einsatzgebiete für Unternehmen

Für Unternehmen bieten bewegte Bilder nie dagewesene Chancen in der internen wie externen Kommunikation, im Marketing und im Kundenkontakt. Ob ein eigenes Kunden-TV im Web oder am Point-of-Sale, ein Mitarbeiter-TV im Intranet oder virale Werbefilme – Online-Videos können auf unterschiedlichen Medienkanälen eingesetzt werden.


Beispiele für den Einsatz von Online-Videos:
  • Präsentation des Unternehmens, Produkts oder einer Marke
  • Unterstützung für B2B-Marketing, Sales & Vertrieb
  • Kommunikation mit Mitarbeiter (Informationsvermittlung, Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen, Mitarbeiter werden zu Markenbotschaftern vor allem im Dienstleistungsbereich)
  • Dokumentation von Veranstaltung (Messen, Events, etc.)
  • Trainings- und Schulungszwecken

Die Vorteile von Online-Videos:
  • Geringe Produktionskosten & Verbreitungskosten
  • Geringe Produktionszeiten
  • Kaum Streuverluste
  • Maximale Wirkung

Ob in der internen oder externen Unternehmenskommunikation – bewegte Bilder sind Teil der modernen Kommunikation und sollten nicht losgelöst, als Einzel-maßnahme eingesetzt, sondern in das Gesamtkonzept der Unternehmens-kommunikation integriert werden. Bewegte Bilder werden in den kommenden Jahren verstärkt Einsatz finden und ihren Einfluss in der Kommunikation weiter ausbauen. Video-Content macht Kommunikation lebendig.


Haben Sie über den Einsatz von Online-Videos für Ihr Unternehmen nachgedacht?


Donnerstag, 24. November 2011

OFF-Topic: Der match group Adventmarkt-Test: Die Bewertungen*

Wie in der Übersicht zu den bereits getesteten Adventmärkten beschrieben, erleichtern wir Ihnen die Qual der Wahl und setzen uns für Sie den unwiderstehlichen Lebkuchendüften und verlockenden Punscharomen aus, um verschiedene Adventmärkte zu testen. :-) Neben Geschmack und Temperatur von Punsch, Glühwein und Co. werden wir folgende Kriterien unter die Lupe nehmen: Erscheinungsbild, Unterhaltungswert, Kitsch- und Romantikfaktor, Kinder- und Hundefreundlichkeit.
Viel Spaß bei der Lektüre, sollten Sie bei der einen oder anderen Bewertung anderer Meinung sein als unser Profi-Testteam, so freuen wir uns über Ihren persönlichen Eindrücke und Kommentare!



Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz
(getestet von Marco Karnthaler)


Gestern (16.11.) war ich am wohl größten Christkindlmarkt in Wien. Im Nachhinein bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob ich nicht doch zufällig in einer Großraumdisco bzw. auf einem Kirtag mit Weihnachtsdeko gelandet bin – in jeder Ecke blinkt oder funkelt etwas.

Bemerkenswert ist die Speise- und Getränkeauswahl, die einem die Wahl wirklich nicht leicht macht. Von Brezen, überbackenen Broten/Weckerln, Schaumbechern & Co. über unzählige Palatschinken-Variationen bis hin zu unglaublich vielen Punschsorten wird dem Besucher eine reichhaltige Getränke- und Speisenauswahl angeboten – dafür gibt’s schon mal 5 von 5 Punkten. Der Tradition entsprechend probierte ich Maronis – geschmacklich gut – da gibt’s nichts zu meckern. Daher vergebe ich 4 Punkte. Der Beerenpunsch um € 3,50 konnte die nicht vorhandene vorweihnachtliche Stimmung auch nicht wirklich retten, denn das mit vielen verschiedenen Früchten aufgefüllte Getränk war einfach nur lauwarm und kühlte sofort ab. Schade eigentlich, denn dies drückt die Wertung – 3 von 5 Punkten.

Obwohl dieser Adventmarkt zu den ältesten der Stadt gehört, fällt es mir etwas schwer ihn als ‚traditionell‘ zu bezeichnen. Er liegt zwischen Tradition und Moderne, nicht Fisch nicht Fleisch, daher gibt’s 6 von 10 Punkten. In Sachen ‚Kitschalarm‘ hat dieser Adventmarkt auf jeden Fall die Nase vorne – 2 Punkte. Romantische Gefühle kommen bei mir nur unter dem bekannten Herzerlbaum auf, sonst eher nicht, daher nur 2 Herzerl…ähm Punkte. ;) Für Kinder ist nicht nur der Christkindlmarkt ein Besuch wert, auch in der sogenannten Volkshalle im Rathaus sorgt Christikindls Werkstatt (Weihnachtsbasteln) sicher für tolle Stimmung. Dieses kinderfreundliche Konzept verdient 5 Punkte. Auch Hunde finden hier ihren Platz (4 Punkte), wobei ich die Vierbeiner bei den Menschenmassen, die sich während der Adventzeit durch den Markt zwängen, lieber zu Hause lassen würde. Die Unterhaltung war gestern etwas mau (3 Punkte), doch ab 25.11. sorgen Turmbläser aus ganz Österreich zwischen 20:00 und 22:00 Uhr für Stimmung.

Fazit:
Der Wiener Christkindlmarkt ist aufgrund seiner einzigartigen Kulisse ein wahrer ‚Hingucker‘, sicherlich auch eine Touristenattraktion, aber vor allem ein wahres Paradies für Kinder. Für mich persönlich ist dieser Markt etwas zu groß und bietet für meinen Geschmack etwas zu viel Krimskrams. Vielleicht ändere ich aber noch meine Meinung, sobald etwas Schnee in der Stadt liegt. :-)

Wertung:
34 von 50 Punkten





Kultur- und Weihnachtsmarkt - Schloss Schönbrunn
(getestet von Victoria Homeier)

Am Sonntag besuchte ich – eingepackt nach dem berühmten Zwiebel-Prinzip - den allseits beliebten Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn. Allseits beliebt betone ich deswegen, weil er ja, obwohl er eher zu den traditionell-klassischen unter den Weihnachtsmärkten gehört, dennoch bei jeder Altersklasse gut ankommt.

Zählt man, so wie ich, zu den Dauer-Hungrigen bzw. hat man vor dem Besuch noch nichts gegessen, wird man nicht zu kurz kommen: von warmen Speisen wie Bauerngröstl, Kasnocken und Ofenerdäpfeln, kalten Speisen wie Speckbrote bis Süßigkeiten wie Lebkuchen, Crêpes und Donuts mit verschiedensten Füllungen findet man alles was das Herz begehrt. Trotz des recht stolzen Preises von 6 € für einen Ofenerdäpfel mit Schinken und Käse, gibt es von mir 4 von 5 Punkten.

Bei den Getränken sieht es nicht viel anders aus: Es gibt einige verschiede Anbieter, die sich mit einer Vielzahl an Punsch- und Glühweinkreationen förmlich übertrumpfen. Klassiker wie Beeren-, Orangen- und Kinderpunsch sind genauso vorhanden wie fantasievolle Kreationen wie beispielsweise der Sissi- und Franzl- oder der Mandl- und Weiblpunsch. Für die Feinschmecker unter den Besuchern gibt es dann auch noch eine größere Auswahl an Geschmackskombinationen wie zum Beispiel Eierlikör-Mandel, Aperol, Apfel-Zimt und Rum-Pflaume. Zu beachten ist jedoch, dass die Preise, wie auch der Zucker- und der Alkoholanteil, von Anbieter zu Anbieter variieren (Beerenpunsch gibt es zwischen 3.50€ und 4.50€ bei den exotischeren kann es schon mal bis zu 5.5€ hinauf gehen). Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Es gibt schon einen Grund, warum bei manchen Ständen mehr Menschen anstehen, als bei anderen – ein bisschen warten kann sich hier durchaus auszahlen, vor allem für diejenigen, die es gerne etwas hochprozentiger haben – ich gebe 3 von 5 Punkten.

Für die große und trotzdem überschaubare Gesamtauswahl an Punsch- und Essenskreationen gibt es von mir 5 von 5 Punkten.

Wie bereits oben erwähnt, zählt der Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn zu den eher klassisch-traditionellen. Das Gelände, auf dem die Stände aufgebaut sind, ist weitläufig, von über-kitschiger Beleuchtung und Herzerl- und Engerl-Figuren wird man hier verschont, deshalb nur 2 Kitsch-Punkte. In der Mitte steht eine Bühne, auf der Musikanten Weihnachtsmusik spielen – auch hier handelt es sich um traditionelle Musik, keine zu Tode gespielten Weihnachtsjingles. Für das traditionelle, besinnliche Ambiente gibt es von mir 7 von 10 Punkten. Wahrscheinlich war es doch noch etwas früh für den Christkindlmarkt, dementsprechend waren relativ wenig Menschen unterwegs. Für Romantische Gefühle war es meiner Meinung nach etwas zu leer - da spürt man den eisigen Wind und die Kälte durch das große Areal viel zu sehr. Manch einer mag das allerdings erst recht als Anlass zum Ankuscheln sehen ;) von mir gibt es 4 von 5 möglichen Romantik-Punkten.

Das Programm für Kinder hält sich auf diesem Weihnachtsmarkt ziemlich in Grenzen, einige Stände verkaufen Puppen oder Kleinkrams, wirkliche Hingucker für die Jungen oder Junggebliebenen unter uns gibt es (zumindest im Moment noch) eher nicht (2 von 5 Punkten). Ist man mit Vierbeiner unterwegs (hier meine ich Hund & Co, nicht diejenigen, die nach dem fünften Punsch auf allen Vieren kriechen) müsste man sich wenig Sorgen machen, wäre da nicht das allgemeine Hundeverbot auf dem Schlossareal. Hundefreunde müssen sich wohl einen andern Christkindlmarkt suchen – leider 0 Punkte.

Fazit:
Das Schloss Schönbrunn bietet einen außergewöhnlich schönen Standort für einen Weihnachtsmarkt und die Musikanten auf der Bühne unterstreichen das elegante Ambiente. Die Verpflegung ist gut und man hat genug Raum sich zu bewegen bzw. noch einen Platz an den Stehtischen zu ergattern - ein eindeutiges Must-Go für die, die es gerne etwas ruhiger und besinnlicher haben, für Familien mit Kindern bzw. für Abenteuerlustige würde ich ihn wahrscheinlich nicht empfehlen – 3 von 5 Unterhaltungs-Punkten.

Wertung:
32 von 50 Punkten






Adventmarkt vor der Karlskirche
(getestet von Marco Karnthaler)


Der Karlsplatz ist ja nicht gerade ein Hot-Spot wie wir alle wissen, doch knapp vor Weihnachten verwandelt sich das Areal nahe der Technischen Universität und dem Otto Wagner Pavillon in ein bezauberndes Weihnachtsdorf. Schon am Weg von der U-Bahn zum ausgemachten Treffpunkt vor der imposanten Karlskirche, bemerkte ich einen wesentlichen Unterschied zu den bisher getesteten Adventmärkten – irgendwie scheint hier alles etwas uriger und naturbelassener zu sein, als andernorts. Schön!

Die Getränke- und Speisenauswahl dieses Adventmarktes ist wie bei vielen anderen Märkten mehr als ausreichend, neben klassischen bzw. ausgefallenen Punsch- und Glühweinvariationen entdeckte ich auch heuer einen Stand mit Schilcherpunsch, der noch gut in Erinnerung geblieben ist. Nachdem ich am Abend zum Essen eingeladen war, musste ich das vielfältige Speisenangebot ausschlagen, doch die Schinkenfleckerl sahen köstlich aus, ich konnte fast nicht widerstehen. Für die reichhaltige Auswahl klingeln 5 von 5 Punkten. Nachdem ich doch schon etwas Appetit hatte, griff ich zu Maronis - einfach gut - 5 Points!

Die Punsch-/Glühwein- und Schmankerlhütte direkt vor der Karlskirche kann ich wirklich empfehlen. Die Menschenansammlung zeigt ohnehin, dass es dort etwas Besonderes geben muss. Ja, dieser Stand ist durchaus ein Besuch wert – nicht nur das Angebot war köstlich sondern auch die Menschen in der Hütte verbreiten eine gute Stimmung. Der Glühwein war sehr süffig, wohl temperiert, aber vielleicht um eine Spur zu süß. Vielleicht war ja die eine oder der andere verliebt…haha ;) Kostenpunkt für einen Glühwein – vertretbare € 3,00. Dafür vergebe ich 4 von 5 Punkten.

Dieser Adventmarkt zeichnet sich meiner Meinung nach durch seine Bodenständigkeit aus. Mein Kitsch-Alarm-Sensor ist nicht ein Mal angesprungen – 5 Punkte. Für Handwerk-Liebhaber ist dieser Adventmarkt ohne Zweifel ein vorweihnachtliches Highlight. Verschiedene Kunsthandwerker lassen sich bei der Produktion von verschiedenen Produkten beispielsweise aus Holz, Glas, Keramik oder Leder über die Schulter schauen. Diese Mischung aus Tradition und Moderne ist mir 7 von 10 Punkten wert.

Romantische Stimmung kam auch dieses Mal noch nicht so wirklich auf – dicke Schneeflocken und das Bedürfnis sich zu wärmen fehlten. Doch wenn es richtig kalt wird, dann sorgen einzelne Feuerstellen für die richtige Stimmung (3 Punkte).

Absolutes Highlight für Jung und Alt ist auf jeden Fall der mit Stroh gefüllte Brunnen vor der Karlskirche. Dort werden im eigens gebauten Strohnest herrliche Strohkuchen gebacken und gelegentlich fliegen ein paar Kinder quietschvergnügt im hohen Bogen auf einen großen weichen Strohhaufen. Allein das Bild, wie sich Groß und Klein in den Strohmassen wälzen, ist unterhaltsamer als jede ‚Wetten, dass…‘-Sendung. Für diesen Spaß und das großzügigen Angebot für Kinder (Ponyreiten, etc.) gibt es 10 von 10 Punkten. Für Hunde gibt es zwar kein Unterhaltungsprogramm, aber genug Platz (4 Punkte).

Fazit:
So berüchtigt der Karlsplatz auch ist, ich finde den Adventmarkt sehr gelungen – das Angebot ist für Jung wie Alt ausgewogen und die Unterhaltung kommt garantiert nicht zu kurz.

Wertung:
43 von 50 Punkten





Weihnachtsmarkt am Spittelberg
(getestet von Jasmin Medani)

Dass die winterliche Kälte weiterhin ausbleibt, stört unser Vorhaben nicht im Geringsten: Der Adventmarkt-Test geht munter weiter, dieser Tage habe ich als Testpilotin das vorweihnachtliche Treiben am Spittelberg und im Museumsquartier unter die Lupe genommen. Zwei Christkindlmärkte, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und zugleich durch ihr jeweils ganz spezielles Ambiente punkten.

Heimelig wirkt der Weihnachtsmarkt am Spittelberg schon allein durch seine bevorzugte Lage, inmitten von verwinkelten, gepflasterten Gässchen und schmucken alten Häusern. Hungrige Besucher sind hier ob der üppigen Auswahl an Köstlichkeiten wohl eher überfordert als unterfüttert – von deftigen Käsespätzle über Bio-Aufstrichbrote bis zu sämtlichen verbotenen Süßigkeiten gibt es alles, was das Herz begehrt. Und auch das Getränkeangebot ist fast unüberschaubar vielfältig – besonders aufgefallen ist mir neben zahlreichen fruchtigen Punschkreationen die kreative Palette an heißen Schokoladen (Auswahl: 5 Punkte). Allerdings war da schon der Kinderpunsch bestellt (um 3 €), süß und angenehm heiß wie erwartet. Dazu wohlmundende klassische Bratkartoffel (für beides je 5 Punkte).

Ein großer Pluspunkt an kalten Tagen: Im Unterschied zu herkömmlichen Christkindlmärkten hat jener am Spittelberg auch einiges an Indoor-Action zu bieten. Die Geschäfte am Wegesrand locken die Vorbeistreunenden, der Live-Herstellung von Kunsthandwerk beizuwohnen, Foto-und Filmvorführungen (im Lux Atrium) zu bestaunen oder einfach zum gemütlichen Shoppen und Ideensammeln für das Fest hereinzuschneien. Für die jüngsten Besucher sind ebenfalls spannende Stunden garantiert - ob im Puppentheater, mit Nikolo und Weihnachtsmann oder bei ersten Versuchen im Keksebacken (5 Punkte).

Fazit:
Eine angenehme Mischung aus traditioneller Aufmachung und modernen Inhalten (7 Punkte), abwechslungsreich und unterhaltsam (4 Punkte). Hoher Romantik-Faktor (5 Punkte), dafür relativ Kitsch-frei (4 Punkte) und bei großem Trubel wegen Platzmangels kein geeigneter Ort für Hunde (2 Punkte).

Wertung:
42 von 50 Punkten





Winter im MQ - Weihnachtsmarkt im Museumsquartier
(getestet von Jasmin Medani)

Da der Kontrast doch etwas stark ausfällt, wage ich mich erst ein paar Tage später zum Weihnachtsmarkt im Museumsquartier. Unter dem Motto „Winter im MQ“ wird hier ganz bewusst hypermodern der vorweihnachtlichen Freude gefrönt: Im gewohnt kühl-urbanen Ambiente sorgen ab Einbruch der Dunkelheit leuchtende Projektionen auf die Gebäude-Fassaden und den Vorplatz für bewegte Feierabend-Stimmung, die begleitende Lounge-Musik lädt zum Chillen ein. Die tunnelförmigen „Eispavillons“ bieten einen gelungenen Mix (5 Punkte) an Leckerbissen aus den umliegenden Lokalen. Besonders angetan haben es mir die köstlichen gebackenen Waffeln mit verschiedensten Soßenvariationen (5 Punkte), aber auch für durstige Besucher gibt es einiges zu verkosten, zum Beispiel weihnachtlich anmutende Punsch-Sorten wie Honig-Ingwer (5 Punkte) oder Apfel-Zimt sowie Tees in allen denkbaren Varianten.

Statt Kitsch und Tradition wird hier schnelle Outdoor-Action als Freizeitwert gelebt: Spaßige Wettbewerbe auf der Eisstockbahn stehen ebenso auf dem Programm wie halsbrecherische Manöver ferngesteuerter Mini-Autos auf der Rennbahn mit Hindernis-Parcours. Damit auch die Kleinsten auf ihre Rechnung kommen, liefert der „Kinderwinter im MQ“ (im Hof 2) bunte Unterhaltung, von einem Weihnachts-Bazar zugunsten von Slum-Kindern über Spiele bis zur Verköstigung im „Dschungel Leckerland“ (5 Punkte).

Besondere Zuckerl gibt es übrigens für foursquare-Verwender, die sich Punsch-Gutscheine, Poster oder Winter-Packages sichern können. Und so ganz nebenbei lassen sich im MQ Point ausgefallene Weihnachtsdeko, originelle Geschenke, Designstücke und Modeartikel shoppen.

Fazit:
Der Gegenpol zu urig-traditionellen Christkindlmärkten (1 Traditionspunkt), top-modern (5 Punkte), ohne Kitsch und Romantik (insgesamt 6 Punkte), dafür recht unterhaltsam (4 Punkte) und geräumig für Hundehalter (3 Punkte).

Wertung:
39 von 50 Punkten






*Hinweis: Alle Bewertungen des Adventmarkt-Tests spiegeln ausschließlich die Meinung des match group-Teams wider und stellen eine subjektive Momentaufnahme dar.