Neues Jahr, neues Glück für den Versuch, Unternehmen und ihre Brands von der Bedeutung der ‚Socialnomics‘ (© Erik Qualman) zu überzeugen. Konsens herrscht mittlerweile darüber, dass sich durch Social Media die Denkweise der Konsumenten und dadurch der Markt verändert haben. Als Konsequenz lässt sich ableiten, dass sich auch Marken langfristig dem Wandel der Zeit nicht verwehren können.
Auch das etwas sperrige: ‚wir haben uns von einer One-To-Many Kommunikation hin zu einer Gesellschaft der Many-To-Many Kommunikation entwickelt‘ wirkt angesichts der stattfindenden Revolution real und verständlich.
Social Media Missverständnisse erster und zweiter Generation
Es hat also gedauert, aber mittlerweile ist die Auseinandersetzung mit dem Thema zu (fast) allen Unternehmungsführungen durchgedrungen. Kämpfte man als Agentur bis vor Kurzem noch mit, nennen wir es Social Media Missverständnissen der ersten Generation alias ‚Unsere Zielgruppe ist nicht in Social Media unterwegs‘; ‚Da sollte man sich lieber raushalten‘ und ‚Social Media wird meinem Unternehmen nur Schaden zufügen‘, zeigt sich heute eine Vielzahl an Anfragen all derer, die mit möglichst wenig Budget und Ressourcen dem Social Media Trend nachgeben (‚Wir brauchen dringend eine FB Seite, mehr Followers auf Twitter und einen Blog‘). Das Resultat ist jedoch selten ein tiefgehendes Verständnis für Social Media und seine ‚Spielregeln‘, sondern eher Social Media Missverständnisse der zweiten Generation alias ‚Das kann dann der Praktikant übernehmen‘ und ‚Social Media kostet nichts und läuft einfach nebenher mit‘.
Social Branding – Die Essenzen
Das ist der Punkt, an dem eigentlich der Begriff Social Brand zum Tragen kommen sollte. Betrachtet man den Begriff als einfache mathematische Formel, lässt er sich als Social Marketing + Social Organisation darstellen. Schön und gut, aber was benötigen Marken, um dem Anspruch einer Social Brand gerecht zu werden?
Fazit
Laut aktueller Media Use Index 2011 Studie nutzen 51% aller Österreicher mindestens 2 bis 3 Stunden täglich das Internet. Akzeptiert man diese Tatsache und sieht ein, dass der Konsument von heute den Dialog mit Marken sucht, ja eigentlich fordert, wird einem klar, wie essentiell der Social Auftritt einer Marke ist.
Wichtig ist zu verstehen, dass sich Konsumenten unabhängig davon, ob das Unternehmen Social Media nutzt oder nicht, auf Social Media Plattformen über die Marke austauschen. Bietet man eine geeignete Plattform für diesen Austausch (z.B. auf Facebook oder Twitter) hat man nicht nur einen Überblick über die Kommunikation der Konsumenten über die Marke, sondern bekommt zusätzlich auch noch die Chance darauf zu reagieren – und das bei guter Betreuung und entsprechender Ressourcen sogar in Realtime.
Betrachtet man Social also als Teil der Marke (und das inkludiert Mitarbeiter, Kunden und Markenfreunde genauso wie Markenkritiker und eventuelle -gegner) und bindet entsprechende Maßnahmen in die strategische Markenführung und vor allem Ressourcenplanung ein, ergibt sich die Chance zur authentischen Realtime-Kommunikation, welche das Potenzial hat Image sowie Kundenbindung erheblich zu stärken.
Auch das etwas sperrige: ‚wir haben uns von einer One-To-Many Kommunikation hin zu einer Gesellschaft der Many-To-Many Kommunikation entwickelt‘ wirkt angesichts der stattfindenden Revolution real und verständlich.
Social Media Missverständnisse erster und zweiter Generation
Es hat also gedauert, aber mittlerweile ist die Auseinandersetzung mit dem Thema zu (fast) allen Unternehmungsführungen durchgedrungen. Kämpfte man als Agentur bis vor Kurzem noch mit, nennen wir es Social Media Missverständnissen der ersten Generation alias ‚Unsere Zielgruppe ist nicht in Social Media unterwegs‘; ‚Da sollte man sich lieber raushalten‘ und ‚Social Media wird meinem Unternehmen nur Schaden zufügen‘, zeigt sich heute eine Vielzahl an Anfragen all derer, die mit möglichst wenig Budget und Ressourcen dem Social Media Trend nachgeben (‚Wir brauchen dringend eine FB Seite, mehr Followers auf Twitter und einen Blog‘). Das Resultat ist jedoch selten ein tiefgehendes Verständnis für Social Media und seine ‚Spielregeln‘, sondern eher Social Media Missverständnisse der zweiten Generation alias ‚Das kann dann der Praktikant übernehmen‘ und ‚Social Media kostet nichts und läuft einfach nebenher mit‘.
Social Branding – Die Essenzen
Das ist der Punkt, an dem eigentlich der Begriff Social Brand zum Tragen kommen sollte. Betrachtet man den Begriff als einfache mathematische Formel, lässt er sich als Social Marketing + Social Organisation darstellen. Schön und gut, aber was benötigen Marken, um dem Anspruch einer Social Brand gerecht zu werden?
- Perspektivenwechsel
Konnte man vor der ‚Social Media Revolution‘ von einem Triumvirat von Markt, Marke und Produkt sprechen, muss man heute den Konsumenten als mindestens genauso bedeutendes Glied für den Erfolg miteinbeziehen.
- Social als Teil der Organisation
Organisationen sollten nicht geschlossen agieren – die Außenwelt, zum Unternehmen in Realtime verbunden durch das Sprachrohr Social Media, muss nicht nur mit Kommunikation alias Push bzw. Pull ‚versorgt‘ werden, sondern sollte im Idealfall aktiv miteinbezogen werden.
- Relevanz für soziale Netzwerke
Laut Millward Brown BrandZ Study 2011 haben Konsumenten, die das Internet aktiv nutzen und dort auch mit Marken in Kontakt kommen, engere Beziehungen zu ihren Marken. Die Strategie sollte also lauten: Mehrwert in den Vordergrund. Konsument in den Mittelpunkt – Marken müssen Geschichten erzählen können, die Menschen zum Gespräch anregen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Marke Burberry, die ihre Social-Strategie in einem Videoclip auf Youtube veröffentlichte:
Fazit
Laut aktueller Media Use Index 2011 Studie nutzen 51% aller Österreicher mindestens 2 bis 3 Stunden täglich das Internet. Akzeptiert man diese Tatsache und sieht ein, dass der Konsument von heute den Dialog mit Marken sucht, ja eigentlich fordert, wird einem klar, wie essentiell der Social Auftritt einer Marke ist.
Wichtig ist zu verstehen, dass sich Konsumenten unabhängig davon, ob das Unternehmen Social Media nutzt oder nicht, auf Social Media Plattformen über die Marke austauschen. Bietet man eine geeignete Plattform für diesen Austausch (z.B. auf Facebook oder Twitter) hat man nicht nur einen Überblick über die Kommunikation der Konsumenten über die Marke, sondern bekommt zusätzlich auch noch die Chance darauf zu reagieren – und das bei guter Betreuung und entsprechender Ressourcen sogar in Realtime.
Betrachtet man Social also als Teil der Marke (und das inkludiert Mitarbeiter, Kunden und Markenfreunde genauso wie Markenkritiker und eventuelle -gegner) und bindet entsprechende Maßnahmen in die strategische Markenführung und vor allem Ressourcenplanung ein, ergibt sich die Chance zur authentischen Realtime-Kommunikation, welche das Potenzial hat Image sowie Kundenbindung erheblich zu stärken.